6774 Zinnowitz – Peenemünde Dorf

Bezeichnung:
Zinnowitz – Peenemünde Dorf
Strecken-Nr.:
6774
Fahrplan:
122b – Kursbuch DB 1956
Länge:
13,3 km – Strecke 6774
106,0 km,  71,6 km elektrisch (Werkbahn)
12 Haltepunkte / Bahnhöfe (Werkbahn)
15 Trieb- /Steuerwagen, Baureihe 167, S-Bahn Berlin
Spurweite:
1435 mm (Normalspur)
Nutzungen:
Deutsche Reichsbahn (1920 – 1945)
Deutsche Reichsbahn (1945 – 1993)
Eröffnung:
1936
Schließung:
entfällt
Fundstellen:
Karte – OpenRailwayMap
Karte – Streckenkarte 1937 (Stralsund)
Karte – Streckenkarte 1945 (Neubrandenburg)
Karte – Kursbuch 1956 – DB (Gesamt)
Karte – Kursbuch 1955 – DR (Nord)
Pläne – Jahresfahrplan 1944/1945, pkjs
Streckenband:
Abzw 6773 Heringsdorf – Wolgaster Fähre
00,000 – Bf Zinnowitz
03,000 – Hpu Trassenmoor
04,600 – Hpu Trassenmoor Lager
06,600 – Hpu Karlshagen
07,300 – Hpu Karlshagen Siedlung
08,400 – Hpu Karlshagen Bahnhofshalle
10,300 – Hpu Peenemünde Nord
11,000 – Hpu Peenemünde Werk Ost
12,800 – Bf Peenemünde Dorf
13,300 – Bf Peenemünde Heeresversuchsanstalt

Die Strecke entstand Mitte der 1930er Jahre zusammen mit der Heeresversuchsanstalt, als die Wehrmacht einen geeigneten Standort für ihre Raketenteste suchte. Da der so genannte „Peenemünder Zipfel“ kaum besiedelt und zu drei Seiten von Wasser umgeben war, wurde das Gelände für geeignet befunden und der Bau veranlasst. Als Werksanschluss sollte die neu zu errichtende Bahn vor allem dem Transport von Gütern sowie von Militärangehörigen dienen. Nach rund einjähriger Bauzeit konnte diese am 28. Juli 1937 in Betrieb gehen, die Fahrt war für Zivilisten jedoch untersagt, führte die Bahn doch in militärisches Sperrgelände.

1941 wurde die Bahn mit 1200 Volt Gleichspannung und Oberleitung elektrifiziert. Der elektrische Betrieb beschränkte sich allerdings wie der Personenverkehr auf die Stammstrecke und wurde nicht in die Versuchsanstalt durchgebunden. Zum Einsatz kamen 15 Triebzüge, die der Baureihe ET 167 der Berliner S-Bahn ähnelten.

Wiki

Streckenband

Fahrpläne

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